Wintersemester 2014/15

Bachelor

Informationsveranstaltung

Bachelorarbeiten in der Sprachwissenschaft (Höder)

7. 11., 10.15–11.00 | LS1 104a
(Anmeldung per Mail)

Diese Veranstaltung richtet sich an Bachelorstudierende, die eine Abschlussarbeit in der Sprachwissenschaft planen oder in Erwägung ziehen. Die Teilnahme wird dringend empfohlen.

Bachelorarbeiten stellen inhaltliche und formale Herausforderungen an Sie, die über Seminararbeiten hinausgehen: Sie nehmen sich – wenn auch in Absprache mit Ihrem Betreuer – eine Aufgabe vor, die Sie zuvor in der Regel selbst entwickeln, bearbeiten diese Aufgabe eigenständig, betreiben Recherche, erheben unter Umständen Daten, analysieren, interpretieren und stellen Ihre Ergebnisse dar.

Studierende sehen häufig die größte Schwierigkeit in der ungewohnt großen Textmenge, die bei einer Bachelorarbeit verlangt wird, oder im Einhalten der formalen Anforderungen. Tatsächlich müssen Sie eine größere Hürde vor dem Beginn des Schreibprozesses überwinden, nämlich bei der Themenfindung und der Formulierung einer Fragestellung. Wie Sie hier zielgerichtet vorgehen, welche Arbeitsschritte bei der Vorbereitung Ihrer Arbeit sinnvoll sind, wie Sie Ihre Arbeit organisieren können – das sind Bereiche, in denen ich Ihnen frühzeitig Hilfestellung geben möchte.

Seminare

Dialekte und Dialektologie (Höder)

SW 3.1/2 (050512)
Do 14–16 | LS1 209a (Ausweichtermin am 27. 11.: OS75/S3 177)

(Anmeldung abgeschlossen)

Ebenso wie ihr Gegenstandsbereich hat sich auch die nordistische Dialektologie seit ihren Anfängen erheblich weiterentwickelt. Während lange die Beschreibung traditioneller Dialekte auf den verschiedenen Strukturebenen im Fokus stand, treten vor allem seit den 1970er Jahren immer stärkere andere Bereiche in den Vordergrund. Dazu gehören insbesondere der strukturelle Dialektwandel, der Wandel im Dialektgebrauch und die Herausbildung neuer regional oder auch sozial gebundener Varietäten, die vielfach die traditionellen Dialekte ersetzen. Methodisch und theoretisch lässt sich dabei in einigen Bereichen (auch international) eine Grenze zur Soziolinguistik kaum noch ziehen.

Im Seminar erarbeiten Sie sich einen Überblick über die Dialektlandschaft in den nordischen Sprachen und verschiedene Aspekte ihrer Beschreibung bis hin zur aktuellen Forschungslage. Dabei lernen Sie auch moderne Arbeitsweisen und digitale Datenbestände kennen, die Sie für eigene Projekte nutzen können.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop (10. 1. 2015, 13–18) ist verbindlich.

Korpusbaserad svensk språkhistoria (Petzell)

SW 3.1/2 (Nr. 050533)
Einzeltermine: 27. 10. (10–12: LS1 104b, 14–16: LS1 106a), 29. 10. (14–18: : LS6 24/25), 30. 10. (10–12: OS75/S2 167), 10. 11. (10–12: OS75/S2 26, 14–16: LS1 106a)

(Anmeldung abgeschlossen)

Kursen introducerar delar av den svenska språkhistorien genom korpuslingvistisk metodövning; i första hand används konkordansverktyget Korp (spraakbanken.gu.se/korp), som omfattar en stor mängd äldre svensk text, från medeltida lagtexter till moderna dagstidningar. Korpusarbetet varvas med lärarledda presentationer av svensk språkutveckling, varvid de praktiska övningarna sätts in i ett större språkhistoriskt sammanhang. Vid varje tillfälle fokuseras en eller ett par språkliga drag som följs genom historien.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop (10. 1. 2015, 13–18) ist verbindlich.

Kolloquium

Linguistisches Kolloquium für Fortgeschrittene (Höder)

Zusatzangebot (Nr. 050599)
Mi 12–14 (zweiwöchentlich, genaue Termine hier) | LS8 215

(nachträgliche Anmeldung per Mail)

Dieses Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudierende und an Masterstudierende. Wenn Sie eine sprachwissenschaftliche Abschlussarbeit planen oder bearbeiten, empfehle ich Ihnen dringend die Teilnahme.

Abschlussarbeiten sind wissenschaftliche Gesellenstücke: Sie gestalten selbständig ein eigenes Forschungsprojekt, führen es durch und dokumentieren es in einem wissenschaftlichen Text. Dabei gehört zur Eigenverantwortung auch, dass Sie sich selbst um einen gedanklichen Austausch mit anderen bemühen – mit Dozenten, Fachleuten, Kommilitonen und interessierten Laien.

In diesem Kolloquium haben Sie Gelegenheit, Ihre eigenen linguistischen Projekte vorzustellen, miteinander zu diskutieren und zu entwickeln. Dabei thematisieren wir, je nach Bedarf und Interesse, theoretische und methodische Fragen sowie Probleme des wissenschaftlichen Schreibens.

Master

Informationsveranstaltung

Masterarbeiten in der Sprachwissenschaft

7. 11., 11.15–12 | LS8 215
(Anmeldung per Mail)

Diese Veranstaltung richtet sich an Masterstudierende, die eine Abschlussarbeit in der Sprachwissenschaft planen oder in Erwägung ziehen. Die Teilnahme wird dringend empfohlen.

Als Masterstudierende haben Sie bereits eine Abschlussarbeit angefertigt. Allerdings bewegen Sie sich in Ihrem Studium inzwischen auf einem höheren fachlichen Niveau, das sich auch entsprechend in den Anforderungen an Ihre Masterarbeit widerspiegelt: Sie liefern im Idealfall eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit ab, die an aktuelle linguistische Forschung anknüpft und eine eigene Analyse mit neuen Ergebnissen liefert.

Entsprechend ist es wichtig, dass Sie Ihre Studie als ein in Eigenregie durchgeführtes Forschungsprojekt planen und durchführen: dass Sie sich also sehr sorgfältig vorbereiten, plausible Hypothesen entwickeln, eine stringente Argumentation zu erarbeiten und Ihre Resultate in einen überzeugenden und flüssigen Text zu fassen. Ich möchte Ihnen gern Wege zu einer sinnvollen Fragestellung für Ihre Arbeit nahebringen und Ihnen Arbeitstechniken vorstellen, die Ihnen die souveräne Planung und Durchführung der Arbeit erleichtern.

Seminare

Dialekte und Dialektologie (Höder)

SW 4.1/2, 6.2/3, 7.1/2 (050512)
Do 14–16 | LS1 209a (Ausweichtermin am 27. 11.: OS75/S3 177)

(Anmeldung abgeschlossen)

Ebenso wie ihr Gegenstandsbereich hat sich auch die nordistische Dialektologie seit ihren Anfängen erheblich weiterentwickelt. Während lange die Beschreibung traditioneller Dialekte auf den verschiedenen Strukturebenen im Fokus stand, treten vor allem seit den 1970er Jahren immer stärkere andere Bereiche in den Vordergrund. Dazu gehören insbesondere der strukturelle Dialektwandel, der Wandel im Dialektgebrauch und die Herausbildung neuer regional oder auch sozial gebundener Varietäten, die vielfach die traditionellen Dialekte ersetzen. Methodisch und theoretisch lässt sich dabei in einigen Bereichen (auch international) eine Grenze zur Soziolinguistik kaum noch ziehen.

Im Seminar erarbeiten Sie sich einen Überblick über die Dialektlandschaft in den nordischen Sprachen und verschiedene Aspekte ihrer Beschreibung bis hin zur aktuellen Forschungslage. Dabei lernen Sie auch moderne Arbeitsweisen und digitale Datenbestände kennen, die Sie für eigene Projekte nutzen können.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop (10. 1. 2015, 13–18) ist verbindlich.

På gränsen till språkkompetens (Höder, Petzell)

SW 4.1/2, 6.2/3, 7.1/2 (050591)
Einzeltermine: 7. 1. (14–16: LS8 234, 16–18: LS1 208b), 8. 1. (10–12: LS8 334), 2. 2. (10–12: LS1 206, 14–16: LS8 234), 4. 2. (14–16: LS8 234, 16–18: LS1 208b)

(Anmeldung abgeschlossen)

Kursen beträder gränslandet mellan det som i den generativa traditionen brukar betecknas kompetens och performans. Särskilt riktas intresset mot sådana språkliga yttringar som kan karakteriseras som medvetet avvikande. Exempelvis rör det sig om poesi, arkaiserande språk och imitation av varieteter som ligger nära den egna idiolekten. Det medvetet kreativa inslaget antyder att det rör sig om performansfenomen. Samtidigt är avvikelserna begränsade enligt grammatiska principer som annars hör den renodlade kompetensen till.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop (10. 1. 2015, 13–18) ist verbindlich.

Språkförändring (Petzell)

SW 4.1/2, 6.2/3, 7.1/2 (050532)
Einzeltermine: 12. 11. (14–16, 16–18: OS75/S2 210), 13. 11. (10–12: OS75/S2 26), 1. 12. (10–12: WSP7 313, 14–16: LS1 106a), 3. 12. (14–16, 16–18: OS75/S2 210)

(Anmeldung abgeschlossen)

Kursen tar upp frågorna hur och varför språk förändras, delvis i ett vetenskapshistoriskt perspektiv, men huvudsakligen utifrån de formella och funktionella teoribildningar som dominerar forskningen idag. Relevanta frågor som tagits upp i forskningen är vad som förändras – språkbruk, språksystem, etc. – och varför det förändras, exempelvis vilken roll interna och externa faktorer spelar. Fallstudier från huvudsakligen nordisk språkhistoria studeras. Fortlöpande behandlas också principiella metodfrågor om möjligheterna att via bevarade texter studera äldre språkskeden.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop (10. 1. 2015, 13–18) ist verbindlich.

Eigenständige Lektüren

Diachrone/Synchrone Sprachwissenschaft (Höder)

SW 7.3 und 7.4 (050612)
Vorbesprechung nach Absprache

(Anmeldung über OLAT)

Mit den eigenständigen Lektüren üben Sie, sich zwar mit Anleitung, aber in eigener Verantwortung in begrenzte thematische Bereiche einzuarbeiten – eine Schlüsselqualifikation für das wissenschaftliche Arbeiten.

In diesem Fall bearbeiten Sie zwei selbst gewählte Themen aus diachroner bzw. synchroner Perspektive. Geeignete Bereiche, aus denen Sie sich zwei Schwerpunktthemen erarbeiten können, werden gemeinsam mit ersten Literaturhinweisen vorgegeben. Nach Absprache sind auch andere Themen möglich.

Die eigenständigen Lektüren werden mit einer übergreifenden mündlichen Prüfung auf der Grundlage eines Thesenpapiers abgeschlossen, das Sie in Absprache mit mir rechtzeitig einreichen.

Nationalismus und die nordischen Sprachen (Höder)

SW 6.1 (050611)
Vorbesprechung nach Absprache

(Anmeldung über OLAT)

Mit der eigenständigen Lektüre üben Sie, sich zwar mit Anleitung, aber in eigener Verantwortung in einen begrenzten thematischen Bereich einzuarbeiten – eine Schlüsselqualifikation für das wissenschaftliche Arbeiten.

In diesem Semester behandelt die Lektüre angelehnt an das Jubiläumsjahr 2014 den Nationalismus in seinen Auswirkungen auf die nordischen Sprachen und die Sprachwissenschaft in den nordischen Ländern. Hier hat die nationalromantische Ideologie des 19. Jahrhunderts, verbunden mit der Redefinition der nordischen Staaten als Nationalstaaten nach 1814 und 1864, in Sprachideologie und Sprachpolitik bis heute durchaus deutliche Spuren hinterlassen. Auch die Entwicklung bestimmter sprachwissenschaftlicher Bereiche in der Nordistik (oder ihr Fehlen) ist vor diesem Hintergrund zu verstehen. Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und heutigen Texten zeigt Ihnen dabei auch allgemein, wie allgemein soziokulturelle und politische Entwicklungen auf der einen Seite sprachgeschichtliche Prozesse auf der anderen Seite prägen können.

Die eigenständige Lektüre wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Kolloquium

Linguistisches Kolloquium für Fortgeschrittene (Höder)

Zusatzangebot (Nr. 050599)
Mi 12–14 (zweiwöchentlich, genaue Termine hier) | LS8 215

(nachträgliche Anmeldung per Mail)

Dieses Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudierende und an Masterstudierende. Wenn Sie eine sprachwissenschaftliche Abschlussarbeit planen oder bearbeiten, empfehle ich Ihnen dringend die Teilnahme.

Abschlussarbeiten sind wissenschaftliche Gesellenstücke: Sie gestalten selbständig ein eigenes Forschungsprojekt, führen es durch und dokumentieren es in einem wissenschaftlichen Text. Dabei gehört zur Eigenverantwortung auch, dass Sie sich selbst um einen gedanklichen Austausch mit anderen bemühen – mit Dozenten, Fachleuten, Kommilitonen und interessierten Laien.

In diesem Kolloquium haben Sie Gelegenheit, Ihre eigenen linguistischen Projekte vorzustellen, miteinander zu diskutieren und zu entwickeln. Dabei thematisieren wir, je nach Bedarf und Interesse, theoretische und methodische Fragen sowie Probleme des wissenschaftlichen Schreibens.