Sommersemester 2014

Bachelor

Informationsveranstaltung

Bachelorarbeiten in der Sprachwissenschaft (Höder)

17. 4., 10.15–11.00 | LS1 209a
(Anmeldung nicht mehr möglich)

Diese Veranstaltung richtet sich an Bachelorstudierende, die eine Abschlussarbeit in der Sprachwissenschaft planen oder in Erwägung ziehen. Die Teilnahme wird dringend empfohlen.

Bachelorarbeiten stellen inhaltliche und formale Herausforderungen an Sie, die über Seminararbeiten hinausgehen: Sie nehmen sich – wenn auch in Absprache mit Ihrem Betreuer – eine Aufgabe vor, die Sie zuvor in der Regel selbst entwickeln, bearbeiten diese Aufgabe eigenständig, betreiben Recherche, erheben unter Umständen Daten, analysieren, interpretieren und stellen Ihre Ergebnisse dar.

Studierende sehen häufig die größte Schwierigkeit in der ungewohnt großen Textmenge, die bei einer Bachelorarbeit verlangt wird, oder im Einhalten der formalen Anforderungen. Tatsächlich müssen Sie eine größere Hürde vor dem Beginn des Schreibprozesses überwinden, nämlich bei der Themenfindung und der Formulierung einer Fragestellung. Wie Sie hier zielgerichtet vorgehen, welche Arbeitsschritte bei der Vorbereitung Ihrer Arbeit sinnvoll sind, wie Sie Ihre Arbeit organisieren können – das sind Bereiche, in denen wir Ihnen frühzeitig Hilfestellung geben möchten.

Seminare

Dansk som andetsprog (Kühl)

SW 3.1/2 (050201)
Blocktermine: 25. 4. (12–17), 23. 5. (12–17), 20. 6. (12–17) | LS8 201/2
Vorbesprechung: 11. 4., 10.00-11.00 (s.t.) | LS8 126/128

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Kurset tager afsæt i en teoribaseret diskussion af to- og flersprogethed, de forskellige syn på tosprogethed samt forskellige situationer og former for tosprogethed. Ud fra den teoretiske baggrund skal de forskellige situationer hvor dansk læres som andetsprog af større grupper (Slesvig-Holsten, Færøerne og Grønland) analyseres med henblik på de faktorer, der er udslagsgivende i de pågældende situationer. Kursets indhold er tænkt som udgangspunkt for en dag med elevprojekter omkring flersprogethed i Slesvig-Holsten på en ’Gemeinschaftsschule’ i Kiel. Kurset lægger op til mulige emner til projekterne, men det forventes at deltagerne selv står for den praktiske organisation samt en afsluttende evaluering af elevprojekterne (fx i form af hjemmeopgaver).

Kurset er på dansk, men man er velkommen til at deltage med andre sproglige forudsætninger som gør det muligt at følge kurset.

Deltagelsen i kurset er forbundet med obligatorisk deltagelse i ’Linguistischer Workshop’ (5. juli, kl. 13-18) hvor resultaterne af arbejdet i kurset samt elevprojekterne kan præsenteres i forskellig form.

Grammatiken im Vergleich: Morpho-syntaktische Beschreibungstraditionen und neuere methodische Ansätze in den aktuellen skandinavischen Standardgrammatiken (Bethke-Prange)

SW 3.1/2 (Nr. 050357)

Informationen zu diesem Seminar finden Sie im UnivIS.

Übung

Dänische Phonetik und Transkription (Frahm)

Zusatzangebot (Nr. 050193)
Mi, 10–12 | LS1 208b

(Anmeldung über Aushang)

„Eigentlich ist Dänisch nicht so schwer, nur die Aussprache ist blöd.“ Diese Bemerkung eines Studenten fasst zusammen, was den meisten Dänisch Lernenden Kopf- und Zungenzerbrechen bereitet. Sowohl unzählige Homophone (<hver>, <vejr>, <vær> → [væɐ̯ˀ]) als auch Homographe (<lyst> → [lysd̥, lyːˀsd̥, løsd̥]) sowie große Unterschiede zwischen Phonem-Graphem-Beziehungen (<gang>, <regn>, <dejlig> → [ɡ-, -j-, -Ø]) und Besonderheiten in Prosodie und Vokallauten machen es deutschsprachigen Dänisch Lernenden schwer, die Aussprache der dänischen Standardvarietät zu erlernen und somit die geringe Toleranzgrenze der MuttersprachlerInnen zu erfüllen.

Im Zentrum dieser Übung steht daher die Verbesserung der Aussprache von Dänisch Lernenden. Hierzu wollen wir uns sprachwissenschaftlichen Werkzeugs bedienen, um Regelmäßigkeiten erkennen, beschreiben und für sprachpraktische Zwecke verwenden zu können. Im Laufe des Semesters werden wir dazu sowohl authentisches Sprachmaterial aus Dänemark heranziehen als auch mit Samples arbeiten, die die KursteilnehmerInnen von sich selbst erstellen.

Kolloquium

Linguistisches Kolloquium für Fortgeschrittene (Höder)

Zusatzangebot (Nr. 050219)
Do (zweiwöchentlich: genaue Termine), 10–12 | LS8 215

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Dieses Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudierende und an Masterstudierende. Wenn Sie eine sprachwissenschaftliche Abschlussarbeit planen oder bearbeiten, empfehle ich Ihnen dringend die Teilnahme.

Abschlussarbeiten sind wissenschaftliche Gesellenstücke: Sie gestalten selbständig ein eigenes Forschungsprojekt, führen es durch und dokumentieren es in einem wissenschaftlichen Text. Dabei gehört zur Eigenverantwortung auch, dass Sie sich selbst um einen gedanklichen Austausch mit anderen bemühen – mit Dozenten, Fachleuten, Kommilitonen und interessierten Laien.

In diesem Kolloquium haben Sie Gelegenheit, Ihre eigenen linguistischen Projekte vorzustellen, miteinander zu diskutieren und zu entwickeln. Dabei thematisieren wir, je nach Bedarf und Interesse, theoretische und methodische Fragen sowie Probleme des wissenschaftlichen Schreibens.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop am 5. 7. (13–18) ist obligatorisch.

Master

Informationsveranstaltung

Masterarbeiten in der Sprachwissenschaft (Höder)

17. 4., 11.15–12.00 | LS1 209a

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Diese Veranstaltung richtet sich an Masterstudierende, die eine Abschlussarbeit in der Sprachwissenschaft planen oder in Erwägung ziehen. Die Teilnahme wird dringend empfohlen.

Als Masterstudierende haben Sie bereits eine Abschlussarbeit angefertigt. Allerdings bewegen Sie sich in Ihrem Studium inzwischen auf einem höheren fachlichen Niveau, das sich auch entsprechend in den Anforderungen an Ihre Masterarbeit widerspiegelt: Sie liefern im Idealfall eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit ab, die an aktuelle linguistische Forschung anknüpft und eine eigene Analyse mit neuen Ergebnissen liefert.

Entsprechend ist es wichtig, dass Sie Ihre Studie als ein in Eigenregie durchgeführtes Forschungsprojekt planen und durchführen: dass Sie sich also sehr sorgfältig vorbereiten, plausible Hypothesen entwickeln, eine stringente Argumentation zu erarbeiten und Ihre Resultate in einen überzeugenden und flüssigen Text zu fassen. Wir möchten Ihnen gern Wege zu einer sinnvollen Fragestellung für Ihre Arbeit nahebringen und Ihnen Arbeitstechniken vorstellen, die Ihnen die souveräne Planung und Durchführung der Arbeit erleichtern.

Seminare

Einführung in die Konstruktionsgrammatik (Höder)

SW 4.1/2, 6.2/3, 7.1/2 (Nr. 050202)
Fr, 10–12 | LS1 209a (Ausweichraum am 2. 5.: LS8 201/2)

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Die Konstruktionsgrammatik ist eine in den letzten Jahren immer stärker vertretene Grammatiktheorie, die in ganz unterschiedlichen Bereichen der linguistischen Analyse eingesetzt und aktuell zum Teil kontrovers diskutiert wird. Ausgangspunkt ist die Idee, dass sprachliche Strukturen nicht – wie in früheren Theorien angenommen – kategorisch getrennten Teilbereichen des Sprachsystems zuzuordnen sind, sondern sich praktisch ausnahmslos als Kombinationen von Formen und Bedeutungen verstehen lassen.

In diesem Seminar behandeln wir neben den theoretischen Grundlagen verschiedene Anwendungsbeispiele aus nordischen Kontexten. Dabei können wir nachvollziehen, wie die Konstruktionsgrammatik sich mit der Zeit weiterentwickelt hat, beschäftigen uns aber auch mit dem heutigen Stand der Diskussion und ungelösten Fragen.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop am 5. 7. (13–18) ist obligatorisch.

Dansk som andetsprog (Kühl)

SW 4.1/2, 6.2/3, 7.1/2 (050201)
Blocktermine: 25. 4. (12–17), 23. 5. (12–17), 20. 6. (12–17) | LS8 201/2
Vorbesprechung: 11. 4., 10.00-11.00 (s.t.) | LS8 126/128

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Kurset tager afsæt i en teoribaseret diskussion af to- og flersprogethed, de forskellige syn på tosprogethed samt forskellige situationer og former for tosprogethed. Ud fra den teoretiske baggrund skal de forskellige situationer hvor dansk læres som andetsprog af større grupper (Slesvig-Holsten, Færøerne og Grønland) analyseres med henblik på de faktorer, der er udslagsgivende i de pågældende situationer. Kursets indhold er tænkt som udgangspunkt for en dag med elevprojekter omkring flersprogethed i Slesvig-Holsten på en ’Gemeinschaftsschule’ i Kiel. Kurset lægger op til mulige emner til projekterne, men det forventes at deltagerne selv står for den praktiske organisation samt en afsluttende evaluering af elevprojekterne (fx i form af hjemmeopgaver).
Kurset er på dansk, men man er velkommen til at deltage med andre sproglige forudsætninger som gør det muligt at følge kurset.

Deltagelsen i kurset er forbundet med obligatorisk deltagelse i ’Linguistischer Workshop’ (5. juli, kl. 13-18) hvor resultaterne af arbejdet i kurset samt elevprojekterne kan præsenteres i forskellig form.

Vorlesung mit Übung

Suprasegmentalia in den nordischen Sprachen (Höder)

SW 5.1 und 5.2 (Nr. 050203)
Do, 14–16 | LS1 209a

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Die nordischen Sprachen weisen eine Reihe lautlicher Besonderheiten auf, die aus sprachwissenschaftlicher Perspektive interessant sind und auch für den praktischen Spracherwerb bedeutsam sein können. Dazu gehören auch die sogenannten suprasegmentalen Merkmale, von denen der dänische Stoßton und die nordskandinavischen Tonakzente sicher die bekanntesten, aber nicht unbedingt die einfachsten sind. Daneben spielen aber auch Phänomene eine Rolle, die mit der Länge von Vokalen und Konsonanten und mit der Verteilung von Lautqualitäten auf Wörter und Silben zu tun haben.

Die Vorlesung bietet einen Überblick über phonetische, phonologische und morphophonologische Aspekte der Suprasegmentalia in allen nordischen Sprachen, wobei das Festlandskandinavische einschließlich dialektaler Varietäten wegen der Vielzahl der hier vorhandenen Besonderheiten im Fokus steht.

In der jeweils unmittelbar anschließenden Übung haben Sie Gelegenheit, Ihr neu erworbenes Wissen anzuwenden und zu vertiefen; das bereitet Sie auch auf die – nicht für alle Teilnehmer verbindliche – Abschlussklausur vor.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop am 5. 7. (13–18) ist obligatorisch.

Übung

Dänische Phonetik und Transkription (Frahm)

Zusatzangebot (Nr. 050193)
Mi, 10–12 | LS1 208b

(Anmeldung über Aushang)

„Eigentlich ist Dänisch nicht so schwer, nur die Aussprache ist blöd.“ Diese Bemerkung eines Studenten fasst zusammen, was den meisten Dänisch Lernenden Kopf- und Zungenzerbrechen bereitet. Sowohl unzählige Homophone (<hver>, <vejr>, <vær> → [væɐ̯ˀ]) als auch Homographe (<lyst> → [lysd̥, lyːˀsd̥, løsd̥]) sowie große Unterschiede zwischen Phonem-Graphem-Beziehungen (<gang>, <regn>, <dejlig> → [ɡ-, -j-, -Ø]) und Besonderheiten in Prosodie und Vokallauten machen es deutschsprachigen Dänisch Lernenden schwer, die Aussprache der dänischen Standardvarietät zu erlernen und somit die geringe Toleranzgrenze der MuttersprachlerInnen zu erfüllen.

Im Zentrum dieser Übung steht daher die Verbesserung der Aussprache von Dänisch Lernenden. Hierzu wollen wir uns sprachwissenschaftlichen Werkzeugs bedienen, um Regelmäßigkeiten erkennen, beschreiben und für sprachpraktische Zwecke verwenden zu können. Im Laufe des Semesters werden wir dazu sowohl authentisches Sprachmaterial aus Dänemark heranziehen als auch mit Samples arbeiten, die die KursteilnehmerInnen von sich selbst erstellen.

Eigenständige Lektüren

Diachrone/Synchrone Sprachwissenschaft (Höder)

SW 7.3 und 7.4 (Nr. noch unbekannt)
Vorbesprechung nach Absprache

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Mit den eigenständigen Lektüren üben Sie, sich zwar mit Anleitung, aber in eigener Verantwortung in begrenzte thematische Bereiche einzuarbeiten – eine Schlüsselqualifikation für das wissenschaftliche Arbeiten.

In diesem Fall bearbeiten Sie zwei selbst gewählte Themen aus diachroner bzw. synchroner Perspektive. Geeignete Bereiche, aus denen Sie sich zwei Schwerpunktthemen erarbeiten können, werden gemeinsam mit ersten Literaturhinweisen vorgegeben. Nach Absprache sind auch andere Themen möglich.

Die eigenständigen Lektüren werden mit einer übergreifenden mündlichen Prüfung auf der Grundlage eines Thesenpapiers abgeschlossen, das Sie in Absprache mit mir rechtzeitig einreichen.

Sprachtheorie (Höder)

SW 6.1 (Nr. noch ungekannt)
Vorbesprechung nach Absprache

(Anmeldung nicht mehr möglich)

Mit der eigenständigen Lektüre üben Sie, sich zwar mit Anleitung, aber in eigener Verantwortung in einen begrenzten thematischen Bereich einzuarbeiten – eine Schlüsselqualifikation für das wissenschaftliche Arbeiten.

In diesem Semester behandelt die Lektüre das Thema Sprachtheorie – einen komplexen, aber nur recht vage umrissenen Bereich der Linguistik. Grob zusammengefasst, geht es dabei um die Frage, was wir eigentlich unter ‚Sprache‘ verstehen wollen, welche Grundannahmen wir bei ihrer Modellierung zugrunde legen, was für Eigenschaften wir Sprache generell zuschreiben und wie sich entsprechende Positionen ganz konkret in der linguistischen Analyse niederschlagen. Anhand ausgewählter Texte erarbeiten Sie sich einen Überblick über unterschiedliche sprachtheoretische Konzeptionen und lernen wichtige Argumente wie auch zentrale Kontroversen kennen.

Die eigenständige Lektüre wird mit einer Klausur abgeschlossen.

Kolloquium

Linguistisches Kolloquium für Fortgeschrittene (Höder)

Zusatzangebot (Nr. 050219)
Do (zweiwöchentlich: genaue Termine), 10–12 | LS8 215

[Anmeldung nicht mehr möglich]

Dieses Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudierende und an Masterstudierende. Wenn Sie eine sprachwissenschaftliche Abschlussarbeit planen oder bearbeiten, empfehle ich Ihnen dringend die Teilnahme.

Abschlussarbeiten sind wissenschaftliche Gesellenstücke: Sie gestalten selbständig ein eigenes Forschungsprojekt, führen es durch und dokumentieren es in einem wissenschaftlichen Text. Dabei gehört zur Eigenverantwortung auch, dass Sie sich selbst um einen gedanklichen Austausch mit anderen bemühen – mit Dozenten, Fachleuten, Kommilitonen und interessierten Laien.

In diesem Kolloquium haben Sie Gelegenheit, Ihre eigenen linguistischen Projekte vorzustellen, miteinander zu diskutieren und zu entwickeln. Dabei thematisieren wir, je nach Bedarf und Interesse, theoretische und methodische Fragen sowie Probleme des wissenschaftlichen Schreibens.

Die Teilnahme am Linguistischen Workshop am 5. 7. (13–18) ist obligatorisch.

Ringvorlesung

Sprache als Marke, Talisman, Tourismusmagnet: Zum Enregisterment von sprachlicher Va­riation

Ringvorlesung, Forschungszentrum Arealität und Sozialität in der Sprache (Nr. 051140)
Di, 18-20 | LS10 225

An dieser Ringvorlesung beteilige ich mich am 3. 6. mit einem Vortrag: Norwegisch und die Qual der Wahl: Wenn Standardsprache nicht neutral ist.