Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Linguistischer Workshop am 8. 7.

Am Sonnabend, dem 8. 7. 2017, findet der Linguistische Workshop dieses Semesters statt. Von 13.00 (s.t.) bis 18.00 Uhr präsentieren Studierende der sprachwissenschaftlichen Hauptseminare in LS1 204 ihre Arbeiten in den Fächern Skandinavistik und Dänisch. Außerdem berichten die Lehrenden über aktuelle und künftige Themen.

Programm

BLOCK 1
13.00 Begrüßung (Steffen Höder)
13.10 Seminarberichte (Steffen Höder, Sabrina Schütz)
13.25 Postersession 1 (Seminare)
13.55 BA-Arbeit (Sarah Luckau)
14.25 Pause
Block 2
14.40 Ausblick: ATdS 2017
14.50 MA-Arbeit (Sandra Neufeldt)
15.20 Postersession 2 (Seminare)
15.50 BA-Arbeit (Anna Hagel)
16.20 Pause
Block 3
16.35 MA-Arbeit (Andrea Winterberg)
17.05 Postersession 3 (Seminare)
17.35 Ausblick: neue Studienordnung (Steffen Höder)
17.45 Ausblick: Zusatzangebote im WS 2017/18 (Katja Bethke-Prange, Lisa Tulaja)
18.00 Abschluss

Vortrag: Monolinguale Irrtümer: Zwei grammatische Kontaktmerkmale in deutsch-dänischen Dialekten und was man von ihnen lernen kann

Am 13. Juni (16.15 Uhr, LS10 401/2) halte ich einen Vortrag im Sprachwissenschaftlichen Kolloquium mit dem Titel Monolinguale Irrtümer: Zwei grammatische Kontaktmerkmale in deutsch-dänischen Dialekten und was man von ihnen lernen kann. Dabei geht es um einen Aspekt der Arbeit im GrammArNord-Projekt, nämlich Reflexe von Sprachkontakt in der Grammatik von Dialekten, die in einer traditionellen Sprachkontaktzone gesprochen werden, also in einem mehrsprachigen Kontext. Solche Dialekte – in diesem Fall das schleswigsche Niederdeutsch und das südlichste Südjütisch – werden häufig aus der Perspektive der einzelsprachlichen Dialektologien gewissermaßen durch die monolinguale Brille betrachtet. Dadurch erscheinen strukturelle Merkmale als vergleichsweise exotisch oder werden in ihrer Funktion und ihrer Entstehung falsch interpretiert, die sich aus einer kontaktlinguistischen bzw. arealen Perspektive sinnvoller beschreiben lassen. Im Vortrag gehe ich auf zwei solcher Merkmale ein.

Gastvortrag (Lars Zeige, HU Berlin): Nordeuropa in Sprachkarten. Anfänge und Motive

Am 13. und 14. 1. ist Lars Zeige zu Gast in der Kieler Skandinavistik. Lars Zeige ist Germanist und Skandinavist und vertritt in diesem und dem kommenden Semester die Professur für skandinavistische Sprachwissenschaft am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bei uns hält er am Sonnabend, 14. 1., 15.35 Uhr im Rahmen des Linguistischen Workshops in diesem Semester zum Thema Nordeuropa in Sprachkarten. Anfänge und Motive, der sich aus fachgeschichtlicher Perspektive mit sprachlicher Kartographie beschäftigt – ein Thema, das für Dialektologie, Kontaktlinguistik und Areallinguistik gleichermaßen interessant ist. Interessierte sind willkommen!

Linguistischer Workshop am 14. 1.

Das Semester geht in die letzten Wochen, und damit ist es wieder Zeit für den Linguistischen Workshop, der dieses Mal am Sonnabend, dem 14. 1., von 13.00 (s.t.) bis 18.00 Uhr stattfindet (abweichend in LS10 125). Für Kaffee, Tee und Wasser ist wie immer gesorgt.

Programm
13.00 Begrüßung | Steffen Höder, Katja Bethke-Prange & Sabrina Schütz
13.15 Seminarberichte
Dansk fonetik og transskription | Sabrina Schütz
Dansk og tysk i kontrastivt perspektiv | Steffen Höder & Sabrina Schütz
Phonetisch-phonologische Probleme in den skandinavischen Sprachen | Steffen Höder
Sprache und Stereotypen | Katja Bethke-Prange
13.35 Schnellkurs Dänisch | Teilnehmer aus „Dansk og tysk i kontrastivt perspektiv
13.55 Kaffeepause
14.10 Postersession 1 | Teilnehmer der Hauptseminare
14.30 Dänische Interjektionen als sprachsystematische Elemente | Katharina Asmussen
14.55 Südschleswigdänisch. Strukturelle Bestandsaufnahme aus dialektologi­scher Perspektive | Sabrina Schütz
15.20 Kaffeepause
15.35 Nordeuropa in Sprachkarten. Anfänge und Motive | Lars Zeige (HU Berlin)
16.35 Kaffeepause
16.50 Postersession 2 | Teilnehmer der Hauptseminare
17.10 Aussprachekompetenz im schulischen Dänischunterricht | Lisa Tulaja
17.35 Konstruktionsgrammatik und Codeswitching | Aileen Urban
18.00 Abschluss

Linguistischer Workshop

Am Sonnabend, dem 2. 7. 2016, 13.00–17.15 Uhr, findet in LS 8 225/8 wieder der Linguistische Workshop statt. Alle Studierenden und Interessierten sind herzlich eingeladen; für Kaffee und Tee ist wie immer gesorgt.

In diesem Semester haben wir folgendes Programm:

13.00

Begrüßung

13.15

Semesterbericht

13.45

gemeinsame Diskussion zu den neuen Studienordnungen
Einführung in die skandinavistische Linguistik

14.15

Pause

14.30

Eloisa Ruppert
Lexikalische Fennismen im Finnlandschwedischen

15.00

Postersession

15.45

gemeinsame Diskussion zu den neuen Studienordnungen
Interskandinavische Lesekompetenz

16.00

Pause

16.15

Tuarik Buanzur
Kontrastierende laryngale Aktivitäten
als distinktive Merkmale im Areal Nordeuropa

16.45

gemeinsame Diskussion
Skandinavistik und Dänisch

17.15

Ende

Die Vorträge dauern 20 Minuten mit 10 Minuten Zeit für eine Diskussion und eine kurze Pause.

The prefield and beyond (or before)

Am 23. 2. veranstalten Erik Petzell und ich einen kleinen nordistisch-germanistischen Workshop mit dem Titel The prefield and beyond (or before). Thema ist das Vorfeld in Sätzen älterer germanischer Sprachen, vor allem des Mittelniederdeutschen und des Altschwedischen. Hier kommen häufig Strukturen vor, die aus heutiger Perspektive ungrammatisch wirken, aber offenbar doch gewissen formalen und funktionalen Prinzipien folgen, die sich auch analysieren lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sätze, bei denen das Verb anders als zu erwarten nicht an der zweiten Position steht, und Probleme bei der Satzverbindung mit vorangestellten Nebensätzen.

Der Workshop findet statt von 10.30 bis 17.00 Uhr in LS1 209b.

  • Julia Winkler (Wuppertal): Verbdrittstellung und Informationsstruktur im Deutschen
  • Sebastian Møller Bak (Kopenhagen): Topik-Konstruktionen in mittelniederdeutschen Urkunden
  • Svetlana Petrova (Wuppertal): Violations of V2 in in Middle Low German
  • Nadine Wallmeier & Marie-Luis Merten (Paderborn): Kognitiv-funktional perspektiviert: Konditionale Konstruktionen in mittelniederdeutschen Rechtstexten
  • Steffen Höder (Kiel): Vorangestellte Sätze im Altschwedischen als Ground-Konstruktionen
  • Erik Petzell (Göteborg/Kiel): Relative inversion in Early Modern Swedish

Workshop zu Konstruktionsgrammatik und Sprachkontakt (ICCG 8)

Gemeinsam mit Hans Boas (Austin) habe ich bei der diesjährigen 8th International Conference on Construction Grammar (Osnabrück, 3.–6. September) einen Workshop mit dem Titel Construction grammar and language contact mit Beiträgen zu verschiedenen Sprachkontaktsituationen aus konstruktionsgrammatischer Perspektive organisiert. (Mehr …)