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Gastvortrag (Lars Zeige, HU Berlin): Nordeuropa in Sprachkarten. Anfänge und Motive

Am 13. und 14. 1. ist Lars Zeige zu Gast in der Kieler Skandinavistik. Lars Zeige ist Germanist und Skandinavist und vertritt in diesem und dem kommenden Semester die Professur für skandinavistische Sprachwissenschaft am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bei uns hält er am Sonnabend, 14. 1., 15.35 Uhr im Rahmen des Linguistischen Workshops in diesem Semester zum Thema Nordeuropa in Sprachkarten. Anfänge und Motive, der sich aus fachgeschichtlicher Perspektive mit sprachlicher Kartographie beschäftigt – ein Thema, das für Dialektologie, Kontaktlinguistik und Areallinguistik gleichermaßen interessant ist. Interessierte sind willkommen!

Linguistischer Workshop am 14. 1.

Das Semester geht in die letzten Wochen, und damit ist es wieder Zeit für den Linguistischen Workshop, der dieses Mal am Sonnabend, dem 14. 1., von 13.00 (s.t.) bis 18.00 Uhr stattfindet (abweichend in LS10 125). Für Kaffee, Tee und Wasser ist wie immer gesorgt.

Programm
13.00 Begrüßung | Steffen Höder, Katja Bethke-Prange & Sabrina Schütz
13.15 Seminarberichte
Dansk fonetik og transskription | Sabrina Schütz
Dansk og tysk i kontrastivt perspektiv | Steffen Höder & Sabrina Schütz
Phonetisch-phonologische Probleme in den skandinavischen Sprachen | Steffen Höder
Sprache und Stereotypen | Katja Bethke-Prange
13.35 Schnellkurs Dänisch | Teilnehmer aus „Dansk og tysk i kontrastivt perspektiv
13.55 Kaffeepause
14.10 Postersession 1 | Teilnehmer der Hauptseminare
14.30 Dänische Interjektionen als sprachsystematische Elemente | Katharina Asmussen
14.55 Südschleswigdänisch. Strukturelle Bestandsaufnahme aus dialektologi­scher Perspektive | Sabrina Schütz
15.20 Kaffeepause
15.35 Nordeuropa in Sprachkarten. Anfänge und Motive | Lars Zeige (HU Berlin)
16.35 Kaffeepause
16.50 Postersession 2 | Teilnehmer der Hauptseminare
17.10 Aussprachekompetenz im schulischen Dänischunterricht | Lisa Tulaja
17.35 Konstruktionsgrammatik und Codeswitching | Aileen Urban
18.00 Abschluss

Linguistischer Workshop

Am Sonnabend, dem 2. 7. 2016, 13.00–17.15 Uhr, findet in LS 8 225/8 wieder der Linguistische Workshop statt. Alle Studierenden und Interessierten sind herzlich eingeladen; für Kaffee und Tee ist wie immer gesorgt.

In diesem Semester haben wir folgendes Programm:

13.00

Begrüßung

13.15

Semesterbericht

13.45

gemeinsame Diskussion zu den neuen Studienordnungen
Einführung in die skandinavistische Linguistik

14.15

Pause

14.30

Eloisa Ruppert
Lexikalische Fennismen im Finnlandschwedischen

15.00

Postersession

15.45

gemeinsame Diskussion zu den neuen Studienordnungen
Interskandinavische Lesekompetenz

16.00

Pause

16.15

Tuarik Buanzur
Kontrastierende laryngale Aktivitäten
als distinktive Merkmale im Areal Nordeuropa

16.45

gemeinsame Diskussion
Skandinavistik und Dänisch

17.15

Ende

Die Vorträge dauern 20 Minuten mit 10 Minuten Zeit für eine Diskussion und eine kurze Pause.

The prefield and beyond (or before)

Am 23. 2. veranstalten Erik Petzell und ich einen kleinen nordistisch-germanistischen Workshop mit dem Titel The prefield and beyond (or before). Thema ist das Vorfeld in Sätzen älterer germanischer Sprachen, vor allem des Mittelniederdeutschen und des Altschwedischen. Hier kommen häufig Strukturen vor, die aus heutiger Perspektive ungrammatisch wirken, aber offenbar doch gewissen formalen und funktionalen Prinzipien folgen, die sich auch analysieren lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sätze, bei denen das Verb anders als zu erwarten nicht an der zweiten Position steht, und Probleme bei der Satzverbindung mit vorangestellten Nebensätzen.

Der Workshop findet statt von 10.30 bis 17.00 Uhr in LS1 209b.

  • Julia Winkler (Wuppertal): Verbdrittstellung und Informationsstruktur im Deutschen
  • Sebastian Møller Bak (Kopenhagen): Topik-Konstruktionen in mittelniederdeutschen Urkunden
  • Svetlana Petrova (Wuppertal): Violations of V2 in in Middle Low German
  • Nadine Wallmeier & Marie-Luis Merten (Paderborn): Kognitiv-funktional perspektiviert: Konditionale Konstruktionen in mittelniederdeutschen Rechtstexten
  • Steffen Höder (Kiel): Vorangestellte Sätze im Altschwedischen als Ground-Konstruktionen
  • Erik Petzell (Göteborg/Kiel): Relative inversion in Early Modern Swedish

Workshop zu Konstruktionsgrammatik und Sprachkontakt (ICCG 8)

Gemeinsam mit Hans Boas (Austin) habe ich bei der diesjährigen 8th International Conference on Construction Grammar (Osnabrück, 3.–6. September) einen Workshop mit dem Titel Construction grammar and language contact mit Beiträgen zu verschiedenen Sprachkontaktsituationen aus konstruktionsgrammatischer Perspektive organisiert. (Mehr …)